Liebe Freunde,
jetzt ist das erste Halbjahr dieses Jahres 2026 Geschichte. Ich mag die Zahl. Es gibt ja so Jahreszahlen, bei denen man sich überlegt: Komme ich damit klar? Gehen die mir in Fleisch und Blut über? Man merkt relativ schnell, wenn man ein Datum schreiben soll – noch im alten Jahr oder am Anfang des neuen Jahres –, ob das Jahr für einen passt. 2026 passt für mich. Es sind zwei meiner Lieblingszahlen drin, und insofern ist es für mich ein besonderes Jahr.
Wettertechnisch ist es das auf jeden Fall auch. Denn das erste Mal seit Jahrzehnten muss weder jemand singen, ob es mal wieder richtig Sommer wird, noch darüber jammern, dass es früher viel mehr Schnee beziehungsweise viel mehr Kälte und mal so einen richtigen Winter gab.
Beides hat das erste Halbjahr schon geliefert. Vielleicht – und das ist so ein Zeichen unserer Zeit – beides mal ein bisschen zu viel. Wir stellen ja zu einem relativ großen Teil baunahe Produkte her. Und damit sind wir bis zu einem gewissen Grad auch wetterabhängig.
Gefühlt bestand das erste Quartal aus Winter und dann aus Schütteln und Recken der Glieder, um aus dem Winterschlaf wieder aufzuwachen. Und das zweite Quartal bestand aus einem kurzen Frühling mit einem Mai, der so gut wie keine Arbeitstage hatte. Dann ging das Ganze direkt in Hitze und beginnende Urlaubszeit über.
Das scheint also nicht nur ein Problem mit Baugenehmigungen und Ähnlichem zu sein, sondern eben auch mit dem Wetter. Die älteren Leute aus unserer Gegend erinnern dann gerne an diesen Spruch, den es hier im Osten gab, nämlich: Wer sind die vier Feinde des Sozialismus? Und dann folgte die Aufzählung: Frühling, Sommer, Herbst und Winter. 🙂
Na ja, aber auf meinen Fahnen steht auf jeden Fall nicht Jammern, sondern: Ni un paso atrás. Das heißt: Wir gucken fröhlich nach vorn und finden Wege.
Und so gehe ich aus dem ersten Halbjahr für unser Unternehmen durchaus mit keinem schlechten Gefühl. Wir haben einiges erreicht im Umbau unseres Unternehmens, um uns auch strategisch gut auszurichten und vor allen Dingen unseren Vertrieb zu stärken.
Das hat an vielen Stellen schon sehr gut geklappt, sodass wir unsere Ausgangssituation in unseren wichtigen strategischen Geschäftsfeldern noch einmal gestärkt haben.
Natürlich bleiben Baustellen an der einen oder anderen Stelle, z.B. bei der internen Organisation und immer weiter und vor allem in der Arbeit für Sie, unsere lieben Kunden. Denn das ist unser großes Mantra: Alles, was wir tun, tun wir nicht zum Selbstzweck, sondern im Dienste Ihrer Zufriedenheit. Und da gibt es natürlicherweise immer Luft nach oben.
Jetzt startet der eigentliche Sommer so richtig.
Ganz am Anfang wird uns noch ein bisschen die Fußball-Weltmeisterschaft begleiten, wobei ich mich an kein vergleichbares großes Ereignis – zumindest im Fußball der letzten Jahrzehnte – erinnern kann, welches weniger Interesse hervorgerufen hat als die aktuelle WM. Unsere Jungs tragen bisher, ich schreibe dies unter dem Eindruck des Ecuador-Spiels, auch nicht gerade zur Euphorie bei. Da fehlt mir das, was ich auch an unserer Gesellschaft immer wieder vermisse, und zwar der Hunger, der Ehrgeiz, die Bewegung, der Optimismus, die Kraft und der Kampf mit dem Ziel, unbedingt gewinnen zu wollen.
Also: Wir bei KNOBLOCH wollen unbedingt gewinnen. Und das für Sie und mit Ihnen.
In diesem Sinne: Genießen Sie den Sommer und durchaus auch die Hitze, aber bleiben Sie gesund dabei. Denn das sind die Tage, von denen wir im November träumen.
Kommen Sie gut durch den Juli.
Bis bald und viele Grüße aus KNOBLOCH City
Ihr Thomas Kolbe