Geschäftsführer Thomas Kolbe hält eine Ansprache zur Eröffnung des neuen Werks in Döbeln

KNOBLOCH mit neuer Firmenzentrale und Fertigung

Wie baut man eine KNOBLOCH CITY? Ganz einfach, mit jahrelanger Planung, die ihre Anfänge in Corona-Zeiten nahm, mit vielen langen Abenden in endlosen Besprechungen, gewürzt mit vielen kleinen und ein paar größeren Überraschungen. Wie das halt so ist, wenn mehr als 170 KNOBLOCHianer umziehen – nämlich vom alten Döbelner Industriegebiet Ost auf das Gelände des ehemaligen Autozulieferers Autoliv an der Eichbergstraße.

Zufriedenheit, Erleichterung und eine rosige Zukunft: Geschäftsführer Thomas Kolbe bei der offiziellen Eröffnungsansprache

Wie baut man eine KNOBLOCH CITY? Ganz einfach, mit jahrelanger Planung, die ihre Anfänge in Corona-Zeiten nahm, mit vielen langen Abenden in endlosen Besprechungen, gewürzt mit vielen kleinen und ein paar größeren Überraschungen. Wie das halt so ist, wenn mehr als 170 KNOBLOCHianer umziehen – nämlich vom alten Döbelner Industriegebiet Ost auf das Gelände des ehemaligen Autozulieferers Autoliv an der Eichbergstraße.

Der offizielle Starttermin am neuen Ort war der 1. März. Tatsächlich konnten wir die Produktion bereits am 28. Februar wieder aufnehmen. Dass der Chef den Tag ausgesprochen gut gelaunt beging, ist kein Wunder. Konnte er doch eine Punktlandung verkünden: „Nach mehr als 3 Jahren Planung und Vorbereitung, auf den Tag genau“, freut sich Thomas Kolbe, der am 3. März – dem ersten regulären Arbeitstag nach Umzug – im Rahmen einer kleinen Zeremonie für die Belegschaft das sprichwörtliche rote Band zerschnitt. Danach gab es Führungen durch die neuen Räumlichkeiten, bei denen die Mitarbeiter vor allem Abteilungen erkunden konnten, in denen sie sonst nur selten sind. Und auch wenn mit dem neuen Standort vieles neu ist – eine Tradition bleibt: Wie seit eh und je gab es zum Rosenmontag Pfannkuchen. Bei KNOBLOCH gehört das einfach dazu, egal ob man sie nun Krapfen oder Berliner nennt (in diesem Punkt soll es ja wahre Glaubenskriege geben).

„Wir wollten wachsen und uns hinsichtlich der Maschinen- und Anlagentechnik auf den allerneuesten Stand bringen. Hinzu kamen logistische Anforderungen, so dass schnell klar war, dass der alte Firmensitz, die Hermann-Otto-Schmidt-Straße im Gewerbegenbiet Ost, nicht die geforderten Erweiterungsmöglichkeiten bietet“, so Thomas Kolbe weiter.

Was für einen Kraftakt dieser Umzug für die Firma darstellt, zeigt sich bereits im Maschinenbereich: Eine hochmoderne automatische Lackieranlage ersetzt nun die bisherigen handbedienten Sprühpistolen, das Blechverarbeitung wurde digitalisiert und automatisiert und mit neuester Technik aufgerüstet, die Infrastruktur umfassend modernisiert. Neben der technischen Ausstattung wurde das gesamte Gebäude saniert – von neuen Toiletten und frisch renovierten Sozialräumen bis hin zur Erneuerung der Böden und Arbeitsbereiche. Die Logistik, so Kolbe, verdiene eine gesonderte Erwähnung: dank mehrmonatiger minutiöser Vorausplanung ließ sich der Umzug von fast 170 Mitarbeitern von Vertrieb und Verwaltung zusammen mit der heutzutage üblichen Unzahl von Computern so gut wie ohne Produktionsausfälle abwickeln.

Und noch ein abschließender Kommentar von Kolbe: „Wir feiern diese Leistung, für die ich nicht nur den beteiligten Firmen herzlich danke, sondern vor allem unseren Mitarbeitern. Obwohl dieser Umzug den größten Umbruch in mehr als 150 Jahren Firmengeschichte darstellt, gab es dank viel persönlichem Einsatz so gut wie keine Ausfälle, weder bei der Produktion noch in der Verwaltung. Der Lohn der Mühen ist eine topmoderne Arbeitsumgebung mit viel Raum für Wachstum, verbunden mit der Weichenstellung für den langfristigen Erfolg.“

Natürlich wird es auch einen Tag der offenen Tür geben, an dem sich interessierte Döbelner über den neuen Firmensitz informieren können. Als Termin ist der Frühherbst dieses Jahres angedacht.

Symbolismus nach dem Jahrhundertwerk: Thomas Kolbe mit seiner Frau und weiteren Mitarbeitern beim Durchschneiden des roten Bandes.
Symbolismus nach dem Jahrhundertwerk: Thomas Kolbe mit seiner Frau und weiteren Mitarbeitern beim Durchschneiden des roten Bandes.

Diese Baumaßnahme wurde mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts. Zusätzlich wurden Fördermittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages für die energetische Sanierung in Anspruch genommen.