BRIEFKASTENANLAGEN VON EINER 150-JÄHRIGEN BRIEFKASTENFIRMA

In den ersten Jahrzehnten stellte die Firma feine Haushaltsgeräte aus Blech her. Dazu gehörten schon seit etwa 1900 verschiedene Briefasten- Modell. Später kam die Produktion von Handstaubsaugern und Industriestaubsaugern dazu. Haushaltwaren aus Blech wurden zwar ab 1952 nicht mehr produziert, jedoch blieb die Blechverarbeitung immer das Herzstück des Unternehmens. 1956 musste die damalige Eigentümerin einer staatlichen Beteiligung am Unternehmen zustimmen, ehe sie 1972 vollständig enteignet und die Firma in den volkseigenen Betrieb VEB umgewandelt wurde. Die Wende kam 1990 und Erika und Reinhard Kolbe, die Nachfolger der enteigneten Eigentümerin entschlossen sich zur Reprivatisierung des Unternehmens. Der Anfang war schwer und verlangte von den Unternehmern und ihren Mitarbeitern Risikofreude und Tatkraft. Mit den noch vorhandenen Blechverarbeitungsmaschinen und der Lackiererei sowie der Unterstützung durch die hoch motivierte Belegschaft wurde der Grundstein zu einer stetigen Weiterentwicklung des Unternehmens gelegt. Begonnen wurde mit der Fertigung von Infrarotstrahlern und Bahnheizkörpern, 1991 fiel dann die wegweisende Entscheidung, wieder Briefkästen herzustellen. Diese Entscheidung wurde wesentlich von den Bedürfnissen des Marktes bestimmt, doch auch die Rückbesinnung auf die Wurzeln des Unternehmens war dabei von großer Bedeutung.

Noch im Jahre 2002 wurden die Briefkästen mit 30 Beschäftigten am historischen Standort in der Waldheimer Straße gefertigt. Heute beschäftigt das Unternehmen mehr als 160 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an zwei Produktionsstandorten in Döbeln und zwei Niederlassungen in Berlin und München. An den Produktionsstätten werden Briefkastenanlagen, Einzelbriefkästen und Zubehör rund um die Eingangstür in liebevoller Handarbeit gefertigt. Die Produkte überzeugen dadurch mit Wertigkeit und Liebe zum Detail.

Inzwischen ist Thomas Kolbe, der Sohn des Unternehmerehepaares, Geschäftsführer der Firma. Dank zukunftsweisender Strategien und hoher Motivation fährt das familiär geführte Unternehmen auf Erfolgskurs – Tendenz steigend. Mit moderner Technik werden heute sowohl am historischen Standort als auch im neu entstandenen Betriebsteil im Gewerbegebiet Döbeln Ost Briefkästen, Briefkastenanlagen, Paketfachanlagen, Zeitungsfächer, Klingeln und viele schöne Dinge rund um den Eingangsbereich gefertigt.

Einen Briefkasten muss jeder haben, das ist gesetzlich vorgeschrieben. Mehr noch: Jeder Mieter hat ein Recht auf einen Briefkasten. Das erklärt, warum Briefkästen Made in Döbeln so gefragt sind. In Zeiten zunehmender digitaler Datenaufbewahrung in Clouds und Nachrichtenversendung per E-Mail ist der Briefkasten genau genommen ein altes Produkt, aber immer zeitgemäß in Design, Farbe und Funktion. Briefkastenmode orientiert sich an der aktuellen Architektur. Vorherrschend sind kantige Formen, Grautöne und integrierte Funktionen. Briefkästen von KNOBLOCH können dabei mithalten. „Unsere Briefkästen sind Einzelanfertigungen. Der Kunde bestimmt die Details, wir produzieren“, so Kolbe. Flexibel und schnell auf die Anforderungen des Marktes zu reagieren, war immer ein Mosaikstein für den Erfolg von Knobloch.

Der florierende Wohnungsbaumarkt wirkt sich positiv aus. Die Nachfrage nach Briefkästen ist gegenwärtig groß, ob für Ein- und Zweifamilienhäuser, für den normalen und gehobenen Bedarf oder ganze Briefkastenanlagen für die Wohnungswirtschaft. KNOBLOCH-Briefkästen gehen darüber hinaus in 27 Länder, vor allem nach Mittel- und Westeuropa, aber auch nach Japan und Nordamerika. Produkte Made in Germany genießen weltweit einen guten Ruf. „Wachstum aber hat Grenzen“, so Thomas Kolbe. Die fehlenden Fachkräfte sind ein Problem und bremsen Wachstum aus. „In unserer Region haben wir Vollbeschäftigung, neue Mitarbeiter zu finden ist schwierig.“ So eine Situation habe es in der fast 150-jährigen Firmengeschichte noch nicht gegeben. Und als Präsident der IHK-Mittelsachsen weiß er, dass alle Firmen mit dieser Problematik konfrontiert sind. Letztlich werde aber das Problem des Fachkräftemangels die Automatisierung vorantreiben, ist sich der Unternehmer sicher.

Die Zukunft der Briefkastenbranche sieht Kolbe in den so genannten „nutzeroffenen Übergabeeinheiten“, salopp formuliert: Paketboxen, die von mehreren Lieferdiensten bestückt werden können. „Wir glauben aber, dass der Briefkasten in seiner konventionellen Art noch mindestens zehn Jahre aktuell sein wird“, so Kolbe.

Weitere Informationen unter www.max-knobloch.com.

Max Knobloch Nachf. GmbH wurde 1869 gegründet und ist auf dem Markt der Briefkästen unter dem Markennamen Knobloch bekannt. Damit ist Knobloch die älteste noch produzierende Briefkastenmanufaktur Deutschlands und einziger Vollsortimenter im Bereich Briefkästen und Briefkastenanlagen. Mit 120 Mitarbeitern fertigt Knobloch Produkte für den Eingangsbereich und punktet mit Qualität aus Deutschland, Sachsen.

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